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Technologie

Apple warnt deutsche Regierungsmitarbeiter vor Spionagesoftware

Apple hat Sicherheitswarnungen an Regierungsmitarbeiter und Abgeordnete übermittelt, die auf den möglichen Einsatz kommerzieller Spionagesoftware hinweisen.

2. November 2026

Der deutsche Digitalminister Karsten Wildberger bestätigte, dass Apple mehrere Regierungsmitarbeiter und Abgeordnete über mögliche Angriffe durch kommerzielle Spionagesoftware informiert hat. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Betroffenen angewiesen, ihre Geräte vorsorglich so zu behandeln, als wären sie bereits kompromittiert.

Bislang gibt es keine Informationen über die genaue Anzahl oder die Identität der betroffenen Personen. Laut BSI können derartige Schadprogramme Sicherheitsmechanismen umgehen, um Zugriff auf verschlüsselte Nachrichten, Standortdaten sowie Mikrofon und Kamera zu erlangen. Die betroffenen Geräte waren laut Berichten Ziel sogenannter „Zero-Click“-Attacken, die keine aktive Nutzerinteraktion erfordern.

Obwohl die Urheber der Angriffe noch nicht identifiziert wurden, deuten Experten auf staatliche Akteure als wahrscheinlichste Hintermänner hin. Das BSI betont, dass die Apple-Warnung nicht zwingend bedeutet, dass ein Angriff erfolgreich war. Ermittlungen zu den Urhebern und zur Art der eingesetzten Schadsoftware dauern an; eine offizielle Zuordnung zu einem Staat oder einer Organisation erfolgte bisher nicht.

Originalquelle: ithome.com