Apples iPhone- und Mac-Verkäufe wachsen trotz RAM-Knappheit
Apple meldete starke Ergebnisse für das dritte Quartal mit deutlichem Wachstum bei iPhone- und Mac-Verkäufen. Der Umsatz des Unternehmens erreichte 109,4 Milliarden US-Dollar trotz globaler Engpässe bei Speicherkomponenten.

Apple hat für sein drittes Quartal robuste Finanzergebnisse vorgelegt. Sowohl die Verkäufe von iPhones als auch von Macs verzeichneten ein signifikantes Wachstum, und das trotz einer globalen Verknappung von Speicherkomponenten, die die gesamte Branche beeinträchtigt. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag veröffentlicht.
Im abgelaufenen Quartal stiegen die iPhone-Verkäufe um 22 Prozent auf 54,25 Milliarden US-Dollar. Die Mac-Verkäufe legten um 29 Prozent auf 10,35 Milliarden US-Dollar zu. Diese Steigerungen trugen maßgeblich zum Gesamtumsatz von Apple bei, der 109,4 Milliarden US-Dollar erreichte.
Die Verkaufszahlen stellen den höchsten Umsatz für das iPhone im dritten Quartal dar, eine Periode, in der die Verkäufe traditionell vor der Einführung neuer Modelle leicht zurückgehen können. Apples CEO Tim Cook erklärte in einem Interview mit CNBC, dass die erhöhten Verkaufszahlen hauptsächlich auf Kunden zurückzuführen seien, die im Laufe des Quartals ihre iPhones aufgerüstet hätten.
Die weltweite Knappheit an Speicherchips hat zahlreiche Gerätehersteller getroffen und die Produktions- sowie Lieferzeiten beeinträchtigt. Apples Fähigkeit, unter diesen Umständen ein starkes Umsatzwachstum aufrechtzuerhalten, deutet auf ein effektives Lieferkettenmanagement und eine anhaltend hohe Kundennachfrage nach seinen Produkten hin.