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Technologie

Apples kleiner Fehler in der OpenAI-Klage könnte den Fall beeinflussen

Apple hat OpenAI kürzlich wegen Veruntreuung von Geschäftsgeheimnissen verklagt. Ein Fehler in der Klageschrift bezüglich der Kommunikation mit OpenAI könnte jedoch den Verlauf des Falles beeinflussen.

16. Juli 2026
Apples kleiner Fehler in der OpenAI-Klage könnte den Fall beeinflussen

Der Technologieriese Apple hat in der vergangenen Woche eine Klage gegen OpenAI eingereicht und dem KI-Unternehmen vorgeworfen, Geschäftsgeheimnisse in Bezug auf Produktdesign, Herstellungsprozesse und Lieferkettenstrategien veruntreut zu haben. Die Klage behauptet, dass OpenAI mit ausscheidenden Apple-Mitarbeitern zusammengearbeitet habe, um vertrauliche Informationen zu erlangen, die seiner eigenen Hardwareentwicklung zugutekommen könnten.

Eine der Behauptungen in Apples Klageschrift wurde jedoch von Rechtsexperten unter die Lupe genommen. Während die Einreichung besagte, dass OpenAI im Februar nicht auf Apples Kontaktaufnahme geantwortet habe, deuten von NBC geprüfte E-Mails darauf hin, dass eine Antwort tatsächlich gesendet wurde.

Der Korrespondenz zufolge soll die externe Rechtsabteilung von Apple die Namen und E-Mail-Adressen von zwei OpenAI-Mitarbeitern verwechselt haben, was dazu führte, dass die E-Mail übersehen wurde. Dieser Identifizierungsfehler könnte die Rechtsposition von Apple in dem Fall potenziell schwächen.

Die Klage nennt auch den ehemaligen Apple-Mitarbeiter Chang Liu, der jetzt bei OpenAI arbeitet, sowie Tang Yew Tan, früher Apples Vizepräsident für Produktdesign und jetzt Chief Hardware Officer bei OpenAI, und behauptet, sie hätten gezielt vertrauliche Informationen über Apple-Produkte extrahiert.

Originalquelle: inc.com