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Technologie

Applikationsersatz scheitert ohne Strategien für Einführung und Stilllegung

Organisationen erzielen oft nicht den vollen Wert aus neuen Anwendungs-Deployments, weil sie die Benutzereinführung und die systematische Stilllegung von Altsystemen vernachlässigen, so Info-Tech Research Group.

15. Juli 2026
Applikationsersatz scheitert ohne Strategien für Einführung und Stilllegung

Viele Organisationen betrachten den Ersatz von Applikationen lediglich als technisches Upgrade und vernachlässigen dabei kritische Phasen wie die Einarbeitung der Benutzer und die systematische Außerbetriebnahme von Altanwendungen. Dieser Mangel kann laut Info-Tech Research Group zu erhöhten Risiken und einem geringeren Wertzuwachs durch neue Systeme führen.

Die Blaupause des Unternehmens, "Master Systematic Application Replacement With a Fit-for-Purpose Plan", bietet eine strukturierte Methodik für den gesamten Lebenszyklus von Applikationen. Sie enthält Anleitungen zur Bewertung der Einführungsreife, zur Abstimmung von Stakeholdern und zur Planung der Benutzerreisen für neue Systeme sowie Strategien zur Identifizierung von Risiken und Abhängigkeiten bei der Stilllegung älterer Anwendungen.

"Die Einführung einer Anwendung gibt den Ton für den gesamten Lebenszyklus vor und beeinflusst, wie Benutzer ein neues System annehmen, damit interagieren und letztendlich dessen Wert realisieren", erklärte Jinit Shah, Analyst bei Info-Tech Research Group. "Durch die Fokussierung auf frühe Ergebnisse und die Abstimmung funktionsübergreifender Teams können Unternehmen die Wertschöpfungszeit beschleunigen und den langfristigen Erfolg verbessern."

Der Bericht skizziert einen zweiphasigen Ansatz. Phase 1 konzentriert sich auf die Bewertung und Kartierung der Einführung der neuen Applikation, um eine reibungslose Akzeptanz durch die Bewertung der aktuellen Reife und der Benutzerbedürfnisse zu gewährleisten. Phase 2 befasst sich mit der Planung und Durchführung der Stilllegung von Anwendungen, um Altsysteme ohne Störungen außer Betrieb zu nehmen, was Risikobewertungen und die Erstellung von Roadmaps beinhaltet.

Info-Tech betont, dass Organisationen ohne eine klar definierte Stilllegungsstrategie mit potenziellen Störungen, Datenproblemen und anhaltenden Abhängigkeiten konfrontiert sind, die Transformationsbemühungen behindern. Eine ordnungsgemäße Außerbetriebnahme erfordert einen kontrollierten Übergang, der Daten schützt und Risiken minimiert. Durch die Anwendung dieses Lebenszyklusansatzes können Unternehmen die Benutzerakzeptanz verbessern, operative Risiken reduzieren und sicherstellen, dass Altsysteme effektiv außer Betrieb genommen werden.

Originalquelle: prnewswire.com