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Technologie

AppLovin Corporation wegen Wertpapierbetrugs verklagt

Gegen AppLovin Corporation wurde eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs eingereicht. Die Klage wirft dem Unternehmen vor, irreführende Aussagen über das prognostizierte Umsatzwachstum seiner KI-Produkte gemacht zu haben.

14. Oktober 2026
AppLovin Corporation wegen Wertpapierbetrugs verklagt

AppLovin Corporation sieht sich einer Sammelklage wegen angeblichen Wertpapierbetrugs gegenüber. Die Klage wurde im Namen von Investoren eingereicht, die Wertpapiere des Unternehmens zwischen dem 12. Februar 2026 und dem 5. August 2026 erworben haben. Das Verfahren findet vor dem U.S. District Court for the Northern District of California statt.

Die Klageschrift behauptet, dass das Unternehmen wesentliche falsche oder irreführende Angaben gemacht und wesentliche Fakten über sein Geschäft, seine Tätigkeiten und seine Aussichten verschwiegen habe. Insbesondere wird AppLovin vorgeworfen, die Fortschritte bei seinen KI-Modellen übertrieben und die Einführung seiner generativen KI-Videofunktion für die AppLovin Ads-Plattform erheblich verzögert zu haben.

Der Aktienkurs von AppLovin verzeichnete im Juli und August 2026 deutliche Rückgänge. Im Juli führte ein Analystenbericht von Bank of America Securities zu Bedenken hinsichtlich der Expansionsgeschwindigkeit im E-Commerce-Bereich des Unternehmens, was zu einem Kursrückgang führte. Ein weiterer Kursverfall folgte im August, als AppLovin seine Quartalsergebnisse veröffentlichte, die unter den Erwartungen lagen und teilweise auf Verzögerungen bei der Einführung des KI-Videotools zurückgeführt wurden.

Die Anwaltskanzlei Kessler Topaz Meltzer & Check, LLP vertritt die Investoren. Die Frist für die Beantragung des Status als "Lead Plaintiff" in dem Fall ist der 16. November 2026. Investoren werden ermutigt, sich mit der Kanzlei in Verbindung zu setzen, um ihre rechtlichen Möglichkeiten zu erörtern.

Originalquelle: prnewswire.com