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Wissenschaft

Archäologische Funde belegen fortschrittliche Eisenverhüttung in Groß-Simbabwe

Neue archäologische Untersuchungen in Groß-Simbabwe zeigen, dass das mittelalterliche Königreich effiziente Schmelzöfen ohne den Einsatz von Blasebälgen betrieb.

7. November 2026
Archäologische Funde belegen fortschrittliche Eisenverhüttung in Groß-Simbabwe

Forschende haben in der Umgebung der historischen Ruinen von Groß-Simbabwe Überreste von Schmelzöfen analysiert, die zwischen 1000 und 1700 n. Chr. genutzt wurden. Die archäologischen Befunde bei Mashava belegen ein hohes technisches Verständnis der dort ansässigen Metallurgen.

Die Konstruktion der Öfen ermöglichte Temperaturen von über 1.150 Grad Celsius. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren dieser Zeit nutzten diese Öfen ein natürliches Zugsystem, das die Luft durch Schornsteine leitete, anstatt manuelle Blasebälge zu erfordern. Dies automatisierte die Sauerstoffzufuhr und steigerte die Effizienz bei der Herstellung von Eisenwerkzeugen erheblich.

Diese technologischen Fortschritte waren maßgeblich für die Produktion von landwirtschaftlichen Geräten und Waffen. Die Entdeckungen bieten wichtige Einblicke in die industrielle Entwicklung der Bantu-Gesellschaften im südlichen Afrika.

Originalquelle: arstechnica.com