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ARD Mediathek: Oscar-Gewinner über Putin und weitere starke Dokus im März

Die ARD Mediathek bietet im März Highlights wie die Oscar-prämierte Dokumentation "Ein Nobody gegen Putin", die Einblicke in das russische Schulsystem während des Ukraine-Kriegs gibt. Weitere sehenswerte Filme stehen ebenfalls zur Auswahl.

28. Juni 2026
ARD Mediathek: Oscar-Gewinner über Putin und weitere starke Dokus im März

MDR Mitteldeutscher Rundfunk erweitert das Angebot der ARD Mediathek im März um mehrere Dokumentationen. Im Fokus steht "Ein Nobody gegen Putin", ausgezeichnet als bester Dokumentarfilm bei der Oscar-Verleihung 2026.

Der Film begleitet Pawel Talankin, einen engagierten Lehrer aus Karabasch im Uralgebirge, seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. Er zeigt, wie der Schulunterricht auf patriotische und militärische Erziehung umgestellt wird und wie Kinder dieser Entwicklung ausgesetzt sind. Talankin dokumentierte zwei Jahre lang die Vorgänge und schmuggelte das Material außer Landes.

"Ein Nobody gegen Putin" schildert erschütternd, wie sich eine Schule verändert: Alte sowjetische Uniformen werden hervorgeholt, Fenster werden mit dem „Z“-Symbol beklebt und Kinder üben den Stechschritt. Wagner-Soldaten unterrichten die Schüler im Umgang mit Waffen. Talankin stellt verbittert fest: „In Karabasch mangelt es nicht an Wehrtauglichen. Und die Schüler haben gelernt, ihr Land zu lieben."

Ebenfalls neu im März ist "Das Hamlet-Syndrom". Der Film der polnischen Regisseure Elwira Niewiera und Piotr Rosołowski begleitet fünf junge Ukrainer der Maidan-Generation, die teilweise selbst im Kampfeinsatz waren. Sie konfrontieren sich in einem dokumentarischen Theaterstück mit ihren Ängsten, Erfahrungen und Traumata und diskutieren über ihre Vorstellungen einer zukünftigen ukrainischen Gesellschaft. Der Film beleuchtet die Kraft des Theaters, dient als Generationenporträt und zeigt die Realität eines Landes im Krieg.

Originalquelle: mdr.de