ARD-Miniserie "House of Yang" beleuchtet Familiengeheimnis
Die neue ARD-Miniserie "House of Yang" spielt im Schwarzwald und widmet sich einem komplexen Familiengeheimnis und interkulturellen Verwicklungen. Die Serie ist ab sofort verfügbar.

Die neue Miniserie "House of Yang" von Stefanie Ren (Drehbuch) und Mia Spengler (Regie) ist seit dem 9. Oktober in der ARD-Mediathek verfügbar. Die Produktion hatte sich im SWR-Ideenwettbewerb "Tief im Südwesten" gegen 180 Mitbewerber durchgesetzt und kombiniert Mystery-Elemente mit einer interkulturellen Geschichte vor der Kulisse des Schwarzwaldes.
Die Handlung dreht sich um Jessie (Elisa Hofmann), die mit ihrer jugendlichen Tochter Mila (Purnima Grätz) in ihr Elternhaus im Schwarzwald zurückkehrt, um den Nachlass zu regeln. Das Haus birgt jedoch ein düsteres Geheimnis: Jessies jüngere Schwester Isabel (Xue Lili Pautze) verschwand dort spurlos, als Jessie noch ein Kind war. Augenzeugen berichteten von einem unheimlichen Verschwinden, das bis heute ungeklärt ist.
Darüber hinaus thematisiert "House of Yang" die multikulturelle Vergangenheit des Hauses. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog eine asiatische Einwandererfamilie ein, die Vorurteilen und Rassismus ausgesetzt war. Die Serie enthüllt, dass Isabels Verschwinden kein Einzelfall war, sondern dass sich ein ähnliches Ereignis bereits in früheren Zeiten im Haus zugetragen hat.
Die Serie verwebt Elemente eines psychologischen Thrillers mit der Auseinandersetzung von Generationentraumata und der Bedeutung von Identität. Sie zeigt auf, wie die Geschichte des Hauses das Leben seiner Bewohner maßgeblich prägt.