Wasserversorgung für Chipherstellung in Arizona versiegt
Arizona, ein Schlüsselstaat für die Wiederbelebung der US-Chipfertigung, wird über ein Viertel seiner jährlichen Wasserentnahme aus dem Colorado River verlieren.

Arizona, ein zentraler Standort für die Bemühungen zur Wiederbelebung der amerikanischen Chipherstellung, steht vor einer erheblichen Verringerung seiner Wasserversorgung. Eine neue bundesstaatliche Entscheidung zur Bewirtschaftung des schwindenden Abflusses des Colorado River wird dazu führen, dass der Staat jährlich über ein Viertel weniger Wasser erhält.
Der 1.400 Meilen lange Wasserweg ist eine lebenswichtige Ader für die Region und andere westliche Bundesstaaten. Der Wasserfluss des Flusses wurde durch beispiellose Dürrebedingungen schwer beeinträchtigt. Die Entscheidung über die Verteilung des verbleibenden Wassers trifft Arizona besonders hart und beeinträchtigt seine ohnehin von Dürre betroffenen Wüstengemeinden.
Arizona ist seit seiner Gründung ein Eckpfeiler der Halbleiterindustrie. Große Chiphersteller wie TSMC und Intel erweitern derzeit ihre riesigen Fabriken im Bundesstaat. Der drohende Wassermangel wird voraussichtlich die Betriebsabläufe dieser Anlagen beeinträchtigen und zukünftige Investitionen beeinflussen, die für das Ziel der USA, die heimische Chip-Produktion zu stärken, von entscheidender Bedeutung sind.