Ars Technica bemängelt mangelnde Tiefe bei Elizabeth-Holmes-Film
In einer aktuellen Rezension setzt sich Ars Technica kritisch mit dem Film 'You Can See Everything' auseinander, der die Zeit vor der Haftstrafe von Elizabeth Holmes beleuchtet.

Ars Technica hat eine kritische Rezension zu "You Can See Everything" veröffentlicht, einem Film von Nathan Fielder und Lance Oppenheim. Das Werk behandelt die Zeit unmittelbar vor dem Haftantritt von Elizabeth Holmes, der Gründerin des in Ungnade gefallenen Unternehmens Theranos.
Holmes wurde wegen Betrugs im Zusammenhang mit der Entwicklung von Bluttestgeräten zu 11 Jahren Haft verurteilt. Ars Technica merkt an, dass der Film trotz seines prominenten Zugangs keine neuen Erkenntnisse über die Hintergründe des Falls oder die Person Holmes liefert. Die Berichterstattung hinterfragt, ob die in den Medien verbreitete Begeisterung für den Film gerechtfertigt ist.
Obwohl die zweite Hälfte des Films als unterhaltsam beschrieben wird, kritisiert der Autor die Gesamtdarstellung als oberflächlich und repetitiv. Das Werk gilt als Anwärter auf diverse Auszeichnungen, doch laut Ars Technica bleibt es hinter den inhaltlichen Erwartungen zurück.