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Wissenschaft

Ars Technica erörtert Raketenunglück mit Weltraumexperten

Ars Technica veranstaltete eine Live-Diskussion mit Experten der Raumfahrtindustrie über die Folgen der Explosion der New Glenn-Rakete. Das Gespräch beleuchtete die Auswirkungen auf NASAs Mondlandungsziele.

2. Juli 2026
Ars Technica erörtert Raketenunglück mit Weltraumexperten

Ars Technica veranstaltete diese Woche eine Live-Diskussion mit zwei Experten der Raumfahrtindustrie über die Folgen der katastrophalen Explosion der New Glenn-Rakete Ende Mai.

Teilnehmer waren Ars Technicas Weltraumredakteur Eric Berger, Caleb Henry, Forschungsdirektor bei Quilty Space, und Anthony Colangelo, Gastgeber des Podcasts Main Engine Cut Off. Ein zentrales Thema waren die Auswirkungen dieses Fehlschlags auf die Bestrebungen der NASA, im Rahmen der Artemis IV-Mission Menschen auf dem Mond zu landen.

Die Experten stellten fest, dass sowohl Blue Origin als auch SpaceX Landegeräte und Raketen zur Unterstützung dieses Ziels entwickeln. Berger berichtete, dass Blue Origins derzeitige "Architektur" für eine bemannte Mission vier Starts einer neuen Variante der New Glenn-Rakete erfordern würde, bekannt als 9x4. Diese Version verfügt über neun Triebwerke in der ersten Stufe und ist damit leistungsstärker als die "7x2"-Variante, die etwas mehr als einen Monat zuvor explodierte.

Blue Origin hat noch kein Zieldatum für die Einführung der 9x4-Rakete festgelegt, aber Quellen deuten darauf hin, dass das Unternehmen das Ende 2027 oder Anfang 2028 anstrebt. Das Scheitern der Rakete wirft Fragen hinsichtlich der Projektzeitpläne und des allgemeinen Fortschritts in der Raumfahrtbranche auf.

Originalquelle: arstechnica.com