Arsenal stellt neue Schriftart Rocastle nach Ex-Spieler vor
Der englische Fußballclub Arsenal hat seine neue, von Frakturschrift inspirierte Schriftart Rocastle vorgestellt. Sie wurde von David Rudnick entworfen und ist Teil einer umfassenden Markenstrategie.

Der englische Fußballclub Arsenal hat Rocastle, eine neue, von Frakturschrift inspirierte Schriftart, auf den Markt gebracht. Diese Einführung ist Teil einer umfassenderen Markenstrategie, die darauf abzielt, den visuellen Ausdruck des 140 Jahre alten englischen Fußballvereins zu modernisieren.
Die neue Schriftart wurde zu Ehren des verstorbenen Arsenal-Spielers David Rocastle (1967–2001) benannt. Sie wurde von David Rudnick und Léa Bruneau entworfen und auf einer Pop-up-Ausstellung im Design Museum in London vorgestellt. Rudnick, ein Arsenal-Fan, hat in den letzten vier Jahren maßgeblich am neuen, maßgeschneiderten Schriftbuch des Vereins mitgewirkt.
Rocastle versucht, eine klar englische Ästhetik mit der Identität des Vereins zu verbinden. Sie kombiniert traditionelle Fraktur-Elemente mit modernen Merkmalen wie Variationen in der Strichstärke und "Swashes", die an Fahnen im Wind erinnern. Die Schriftart ist vielseitig konzipiert und dient sowohl als visuell eindrucksvolles Darstellungselement als auch als gut lesbare Textschrift.
Arsenal begann seine Typografie-Überarbeitung im Jahr 2022. Rocastle repräsentiert den "Kultur"-Aspekt der Marke des Vereins, der sich auf die Schnittstellen des Fußballs mit Mode, Kunst und Musik konzentriert. Sie soll das tiefe Erbe und die zukünftigen Bestrebungen des Vereins widerspiegeln. Obwohl einige Online-Kommentatoren Bedenken hinsichtlich der Lesbarkeit geäußert haben, betont Arsenal, dass Rocastle eher als dekorativer Akzent für besondere Momente gedacht ist und nicht für umfangreiche Texte.