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Technologie

Asanas KI-Agenten teilen Unternehmensgedächtnis, nicht Geheimnisse

Asanas neues System Agentic Work Management (AWM) verbindet KI-Agenten mit Unternehmensdaten, ermöglicht geteiltes Gedächtnis und verbesserte Zusammenarbeit, während vertrauliche Informationen geschützt werden.

3. August 2026
Asanas KI-Agenten teilen Unternehmensgedächtnis, nicht Geheimnisse

Unternehmen, die KI-Agenten entwickeln, stehen vor der Herausforderung, dass Chatbots sich nicht an frühere Interaktionen oder Aufgaben erinnern können.

Asana hat eine Lösung namens Agentic Work Management (AWM) vorgestellt. Laut Chief Product Officer Arnab Bose behandelt AWM KI-Agenten als trainierbare Teammitglieder, die neben Menschen agieren, im Gegensatz zu traditionellen Eins-zu-Eins-Assistenten.

AWM basiert auf Asanas 18 Jahre alten Work Graph-Architektur. Diese grafbasierte Datenbank organisiert Unternehmensinformationen hierarchisch, von Aufgaben bis hin zu unternehmensweiten Zielen. Dies ermöglicht es dem KI-Agenten, breiteren Unternehmenskontext zu nutzen, Projektstatus zu verfolgen und Informationen mit menschlichen Kollegen zu teilen. Bose betonte, dass der Agent auf geteilten, unternehmensweiten Daten operiert und nicht nur auf einzelnen Benutzerdateien.

Das System beinhaltet außerdem robuste Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen. Obwohl Agenten Gedächtnis teilen, verhindert das System, dass unbefugte Benutzer auf sensible Daten zugreifen, wie z. B. M&A-Projekte. Darüber hinaus verwaltet AWM dynamisch die Auswahl des geeigneten KI-Modells basierend auf der Aufgabe und bietet Benutzern eine vorhersehbare Preisgestaltung, die auf der Aufgabenerledigung basiert und nicht auf komplexer Berechnung.

AWM ist bereits bei mehreren Kunden, darunter FedEx, in Produktion. Die Lösung zielt darauf ab, das Problem der Zustandslosigkeit in aktuellen Unternehmens-KI-Lösungen zu beheben, indem ein persistenter Zustand geschaffen und Metadaten zur Aufgabenausführung und deren Auswirkungen auf die Unternehmensziele erfasst werden.

Originalquelle: venturebeat.com