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Technologie

ASML erhöht Umsatzprognose erneut wegen starker Nachfrage nach KI-Chips

Der niederländische Halbleiteranlagenbauer ASML hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr zum zweiten Mal angehoben und erwartet nun 43 bis 45 Milliarden Euro, angetrieben durch die Nachfrage nach KI-Chip-Produktionsausrüstung.

15. Juli 2026
ASML erhöht Umsatzprognose erneut wegen starker Nachfrage nach KI-Chips

Der niederländische Hersteller von Halbleiterfertigungsanlagen, ASML, hat seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr zum zweiten Mal angehoben. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Jahresumsatz zwischen 43 und 45 Milliarden Euro, bei einer Bruttogewinnmarge von 54 bis 56 Prozent.

Zuvor hatte ASML einen Umsatz von 36 bis 40 Milliarden Euro und eine Bruttogewinnmarge von 51 bis 53 Prozent prognostiziert. Diese Anhebung spiegelt eine stärkere Nachfrage als erwartet wider, da Chiphersteller ihre Produktionskapazitäten für Chips, die in künstlicher Intelligenz eingesetzt werden, ausbauen.

Die hochentwickelten EUV-Lithographiesysteme von ASML sind unerlässlich für die Herstellung der fortschrittlichsten Chips, die für KI benötigt werden. Diese Nachfrage wird durch den anhaltenden Boom in der KI-Entwicklung und -Implementierung angetrieben, was erhebliche Investitionen in neue Chipfabriken erfordert.

Zu den größten Kunden von ASML gehört TSMC, das kürzlich ebenfalls ein signifikantes Umsatzwachstum meldete, teilweise aufgrund der starken Nachfrage nach KI-Halbleitern. TSMC erweitert zudem seine Kapazitäten für fortschrittliche Chip-Verpackungen.

Inmitten starker Nachfrage sieht sich ASML potenziellen Herausforderungen durch sich ändernde Exportkontrollbestimmungen und die allgemeine Marktstimmung bezüglich der Nachhaltigkeit der aktuellen Investitionsausgaben in der Halbleiterindustrie gegenüber.

Originalquelle: cnbc.com