ASML hebt 2026er-Ausblick erneut wegen Nachfrage nach KI-Chips an
Der Halbleiteranlagenbauer ASML hat seine Finanzziele für 2026 erneut angehoben. Grund dafür ist die anhaltend hohe Nachfrage nach fortschrittlichen Chips, die durch Anwendungen künstlicher Intelligenz angetrieben wird.

Der Hersteller von Halbleiterfertigungsanlagen, ASML Holding N.V., hat seine Finanzprognose für 2026 nach oben korrigiert und erwartet nun höhere Nettoumsätze und eine höhere Bruttogewinnmarge als zuvor prognostiziert. Die Anpassung spiegelt die anhaltend starke Nachfrage nach hochentwickelten Fertigungsanlagen wider, die vor allem durch den boomenden Sektor der künstlichen Intelligenz (KI) angetrieben wird.
Das niederländische Unternehmen, ein wichtiger Zulieferer für Chiphersteller wie TSMC und Intel, profitiert erheblich vom globalen Wettlauf um die Entwicklung leistungsfähigerer KI-Hardware. Dies umfasst die Nachfrage nach seinen EUV-Lithographiesystemen (Extreme Ultraviolet), die für die Herstellung der fortschrittlichsten Logik- und Speicherchips unerlässlich sind.
Die angepassten Prognosen von ASML deuten auf einen stärker als erwarteten Markt für seine High-End-Maschinen hin. Das Unternehmen prognostiziert nun für 2026 einen Nettoumsatz zwischen 36 und 40 Milliarden Euro bei einer Bruttogewinnmarge von 50 bis 52 Prozent. Dies stellt eine Aufwärtskorrektur gegenüber der im Januar getroffenen früheren Prognose dar.
Die Halbleiterindustrie, insbesondere das Segment, das die KI-Entwicklung unterstützt, verzeichnet weiterhin ein robustes Wachstum. Die Leistung von ASML ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und die Lieferkettendynamik der fortschrittlichen Chipfertigung weltweit.