Aspo Plc: Zwischenbericht Q3 2025 zeigt gesunkene Nettoumsätze, aber gestiegenen Gewinn
Aspo Plc meldete gestiegene Nettoumsätze und ein verbessertes vergleichbares EBITA für Januar-September 2025. Im dritten Quartal sanken die Nettoumsätze jedoch, während der Gewinn eine Verbesserung aufwies.

Helsinki – Der Zwischenbericht der Aspo Plc für Januar-September 2025 weist Fortschritte in Richtung der strategischen Ziele des Unternehmens aus. Der Konzernnettoumsatz des Gesamtkonzerns stieg in den ersten neun Monaten des Jahres auf 458,3 Mio. EUR, verglichen mit 432,8 Mio. EUR im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stieg das vergleichbare EBITA auf 27,5 Mio. EUR, gegenüber 21,1 Mio. EUR ein Jahr zuvor.
Im dritten Quartal (Juli-September) verzeichnete der Konzernnettoumsatz einen leichten Rückgang auf 144,3 Mio. EUR (146,6 Mio. EUR). Die Profitabilität zeigte jedoch eine positive Entwicklung, wobei das vergleichbare EBITA von 8,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 9,6 Mio. EUR stieg. Diese Entwicklung spiegelt die laufenden Anstrengungen zur Steigerung der Rentabilität in einem herausfordernden Marktumfeld wider.
Das Unternehmen setzt seine strategische Neuausrichtung fort. Im August 2025 kündigte Aspo eine Vereinbarung zur Veräußerung seines Leipurin-Geschäfts an Lantmännen an. Dieser Verkauf wird voraussichtlich einen Gewinn von rund 16 Mio. EUR erzielen und soll im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Folglich wird Leipurin als abgegangene Geschäftseinheit ausgewiesen.
Im Oktober 2025 verkaufte ESL Shipping das Schiff M/S Kallio für rund 18 Mio. EUR, was zu einem Verkaufsgewinn von etwa 10 Mio. EUR führte. Aspo hat eine Prognose abgegeben, wonach das vergleichbare EBITA des Konzerns für das Gesamtjahr 2025 zwischen 35–45 Mio. EUR liegen wird. Das Unternehmen erwartet, dass geopolitische Unsicherheiten und Handelsspannungen weiterhin ein herausforderndes Geschäftsumfeld schaffen werden.