Aspo steigert Umsatz und treibt Aufspaltungspläne voran
Die Investmentgesellschaft Aspo meldete für die ersten neun Monate 2026 einen Umsatz von 379,4 Mio. Euro. Der Vorstand plant eine Unternehmensaufspaltung, über die im Dezember entschieden wird.
Aspo verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2026 einen Umsatzanstieg auf 379,4 Millionen Euro, verglichen mit 349,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das vergleichbare EBITA aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg auf 26,4 Millionen Euro (Vorjahr: 22,4 Millionen Euro). Als Treiber nannte das Unternehmen Effizienzsteigerungen bei Telko sowie eine verbesserte Auslastung der Flotte von ESL Shipping.
Ein zentraler Punkt der aktuellen Unternehmensstrategie ist die geplante Aufspaltung der Gruppe, deren Entwurf der Vorstand im August billigte. Die finale Entscheidung hierüber soll in einer außerordentlichen Hauptversammlung am 7. Dezember 2026 fallen. Zuvor hatte das Unternehmen bereits den Verkauf der Sparte Leipurin mit einem Unternehmenswert von 63 Millionen Euro abgeschlossen.
Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Unternehmen ein vergleichbares EBITA, das über dem Vorjahreswert von 29,4 Millionen Euro liegen soll. Das Management verwies jedoch auf geopolitische Unsicherheiten und Spannungen im Welthandel, die die konjunkturelle Erholung und Lieferketten in den kommenden Monaten belasten könnten.