Aspo-Tochter Telko veräußert Belarus-Geschäft
Die Aspo-Tochtergesellschaft Telko hat einer Vereinbarung zugestimmt, ihr belarussisches Geschäft an lokale Führungskräfte zu verkaufen. Der Verkauf ist Teil eines strategischen Marktrückzugs.

Die Aspo-Gruppe gab bekannt, dass ihre Tochtergesellschaft Telko eine verbindliche Rahmenvereinbarung zur Veräußerung ihres belarussischen Tochterunternehmens FLLC Telko unterzeichnet hat. Käufer ist eine Person aus dem aktuellen Management des Unternehmens, zu einem symbolischen Preis.
Rechte am Namen und den Marken von Telko sind nicht Teil des Verkaufs. Diese Entscheidung folgt auf die Ankündigung von Telko im Oktober, auch seine Russlandgeschäfte zu veräußern.
Die Transaktion muss noch von den lokalen Behörden genehmigt werden. Aspo schätzt, dass die Veräußerung im vierten Quartal 2022 zu einem Aufwand von rund 0,6 Millionen Euro führen wird. Dieser Betrag beinhaltet eine Wertberichtigung des Nettovermögens, eine Wertminderung des Firmenwerts sowie Transaktionskosten.
Zusätzlich wird aufgrund von Wechselkursdifferenzen zum aktuellen belarussischen Rubelkurs ein weiterer Aufwand von etwa 1,0 Million Euro erwartet. Aspo teilte mit, dass die Transaktion das für das laufende Jahr prognostizierte vergleichbare Betriebsergebnis nicht beeinflussen wird. Die Zahlen sind vorläufig und können sich beispielsweise durch Wechselkursschwankungen ändern.