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Vermögensverwalter kämpfen mit sinkenden Margen durch hohe Infrastrukturkosten

Laut PwC-Studie ist der Gewinn pro verwaltetem Vermögen seit 2018 um 19 Prozent gesunken, während die IT-Kosten für Altsysteme hoch bleiben.

3. November 2026
Vermögensverwalter kämpfen mit sinkenden Margen durch hohe Infrastrukturkosten

Die Vermögensverwaltungsbranche steht unter erheblichem Druck, da steigende Kosten für die technologische Infrastruktur mit einer sinkenden Rentabilität einhergehen. Die PwC-Untersuchung zeigt, dass der Gewinn pro verwaltetem Vermögenswert seit 2018 um 19 Prozent zurückgegangen ist und bis 2030 ein weiterer Rückgang von 9,1 Prozent droht.

Ein zentrales Problem ist die Budgetallokation: Knapp 30 Prozent der Unternehmen geben den Großteil ihrer IT-Ausgaben für die Instandhaltung veralteter Systeme aus, anstatt in neue Kapazitäten zu investieren. Zudem behindern fragmentierte Datenstrukturen und Legacy-Systeme die Skalierbarkeit von KI-Anwendungen. Die Befragten stufen Markt- und Regulierungsdaten derzeit als besonders ineffiziente Kostenfaktoren ein.

Roland Kastoun, Leiter der globalen Beratung für Vermögensverwaltung bei PwC, betont, dass der langfristige Erfolg weniger von hochkomplexer KI als vielmehr von der Optimierung grundlegender operativer Prozesse abhängt. Um die Margen bis 2030 zu stabilisieren, setzen viele Unternehmen vermehrt auf hybride Beschaffungsmodelle, die interne Kapazitäten mit externen Spezialisierungen verknüpfen.

Originalquelle: prnewswire.com