Assystem und parlamentarische Gruppe fördern Frauen in MINT-Berufen
Assystem veranstaltete zum zweiten Mal seine jährliche Konferenz zur weiblichen Führung in britischen MINT-Branchen. Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Umsetzung von Berichtsempfehlungen zur Erhöhung der weiblichen Repräsentation.

Das Ingenieurdienstleistungsunternehmen Assystem veranstaltete gemeinsam mit der "Women and Work All Party Parliamentary Group" (APPG) die zweite Ausgabe seiner jährlichen Konferenz "Powering the UK’s Future Economy: Women’s Leadership in STEM Industries". Die Veranstaltung fand am 23. Juni 2026 anlässlich des Internationalen Tages der Ingenieurinnen statt.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Beschleunigung der Umsetzung von Empfehlungen aus dem Bericht der "Women & Work APPG" von 2025. Ziel ist es, den Anteil von Frauen und Mädchen in MINT-Berufen zu erhöhen. Der Bericht beleuchtet einen besorgniserregenden Trend: Die Zahl der weiblichen Vorstandsmitglieder in Energieunternehmen ist gesunken, während die Zahl rein männlich besetzter Vorstände zugenommen hat.
Assystem betonte, dass der britische Energiewandel, der bis 2030 voraussichtlich über 400.000 neue Arbeitsplätze schaffen wird, eine Chance zur Bewältigung von Fachkräftemangel und wirtschaftlicher Ungleichheit bietet. Eine stärkere Beteiligung von Frauen an hochwertigen MINT-Berufen kann Lohnunterschiede verringern und die wirtschaftliche Situation von Familien verbessern.
An der Veranstaltung nahmen Führungskräfte von Unternehmen wie Rolls-Royce SMR, EDF, Toyota und Great British Energy-Nuclear teil. Assystem engagiert sich seit über 60 Jahren für die Förderung weiblicher Kompetenzen als technische und leitende Experten, insbesondere in der Atomindustrie. Das Unternehmen hat seit 2010 auch in sein Programm "IncredibleWomen" investiert, um die weibliche Präsenz zu erhöhen.