Astera Labs stellt Orion-Referenzarchitektur für Server-Gehäuse vor
Der Halbleiterhersteller Astera Labs hat die Referenzarchitektur Orion für rechenunabhängige Server-Gehäuse vorgestellt. Die modulare Plattform basiert auf offenen Standards und ermöglicht die Konfiguration von Rechen- und Speicherressourcen nach Bedarf.
Das Halbleiterunternehmen Astera Labs hat seine Referenzarchitektur Orion für rechenunabhängige Server-Gehäuse vorgestellt. Die auf offenen Standards basierende Plattform verfügt über eine modulare Struktur, die es Anwendern ermöglicht, Rechenleistung und Speicher nach Bedarf und Verfügbarkeit von Komponenten zu kombinieren.
Das Orion-System umfasst sechs Referenzarchitekturen für den Produktionseinsatz: das Gehäuse selbst, Rechen-, Switch- und Speicher-Einschübe sowie Verbindungs- und Rechenkarten. Dieser modulare Ansatz unterstützt eine Vielzahl von CPUs und KI-Beschleunigern und ermöglicht flexible Hardware-Konfigurationen.
Herzstück des Systems ist der 320-Lane PCIe Switch von Astera Labs. Er bietet vorhersagbare Kommunikation mit geringer Latenz innerhalb und zwischen den Gehäusen sowie skalierbare Speicherkapazitäten. Jeder Pod im Orion-Design kann bis zu 160 Beschleuniger unterstützen, was eine hohe Leistung für anspruchsvolle Aufgaben gewährleistet.
Die Auslieferung der Orion-Referenzarchitektur und des Systemdesigns ist nach Plan vorgesehen und soll im ersten Quartal 2027 über die OEM- und ODM-Partner von Astera Labs erfolgen.