AstraZeneca und Daiichi Sankyo erhalten EU-Zulassung für Enhertu bei frühem Brustkrebs
Die EU-Kommission hat Enhertu als adjuvante Therapie für Erwachsene mit HER2-positivem frühem Brustkrebs nach neoadjuvanter Behandlung zugelassen.
Die Europäische Union hat Enhertu (Trastuzumab-Deruxtecan) für die adjuvante Behandlung von erwachsenen Patienten mit HER2-positivem frühem Brustkrebs zugelassen, bei denen nach einer neoadjuvanten Therapie eine Resterkrankung verblieben ist. Dies stellt die erste EU-Zulassung des Wirkstoffs in der kurativen Therapie dar.
Grundlage der Entscheidung sind die Ergebnisse der DESTINY-Breast05-Phase-III-Studie. Diese zeigten, dass Enhertu das Risiko für ein Wiederauftreten invasiver Erkrankungen oder den Tod um 53 Prozent im Vergleich zu T-DM1 senkte.
Das Medikament, das gemeinsam von AstraZeneca und Daiichi Sankyo entwickelt wurde, fand bisher vor allem bei metastasierten Verläufen Anwendung. Die neue Indikation erweitert den Einsatzbereich auf das frühe Stadium der Erkrankung und bietet eine neue Behandlungsoption für Patienten mit hohem Rückfallrisiko.
Die Zulassung gilt für alle EU-Mitgliedstaaten und erlaubt die Anwendung als Monotherapie in dem spezifizierten klinischen Kontext.