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Gesundheit

AstraZeneca übernimmt volle Verantwortung für Linzess in China

AstraZeneca hat seine Kooperationsvereinbarung mit Ironwood Pharmaceuticals für Linzess in China geändert. Die neue Vereinbarung überträgt AstraZeneca die alleinige Verantwortung für die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung des Medikaments.

11. Oktober 2026
AstraZeneca übernimmt volle Verantwortung für Linzess in China
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der Pharmakonzern AstraZeneca hat seine Kooperationsvereinbarung mit Ironwood Pharmaceuticals bezüglich Linzess (Linaclotid) in China angepasst. Linzess ist ein Medikament zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit Verstopfung (IBS-C). Gemäß der neuen Vereinbarung übernimmt AstraZeneca die alleinige Verantwortung für die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Linzess in Festlandchina, Hongkong und Macau.

Ironwood Pharmaceuticals wird seine Beteiligung an der Forschung, Entwicklung und Vermarktung des Medikaments einstellen. AstraZeneca übernimmt auch die Produktionsverantwortung. Die ursprüngliche Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von Linzess in China begann im Jahr 2012.

Linzess erhielt im Januar 2019 die Zulassung von der chinesischen National Medical Products Administration (NMPA) und wird voraussichtlich 2019 auf den Markt kommen. IBS-C ist eine weit verbreitete und chronische funktionelle Magen-Darm-Erkrankung in China mit einem erheblichen ungedeckten medizinischen Bedarf.

Die finanziellen Konditionen beinhalten, dass AstraZeneca Ironwood zwischen 2021 und 2024 drei nicht-bedingte Zahlungen in Höhe von insgesamt 35 Millionen US-Dollar leistet. Ironwood kann zudem Meilensteinzahlungen von bis zu 90 Millionen US-Dollar erhalten, die an Verkaufsziele gekoppelt sind, sowie Lizenzgebühren basierend auf dem Nettoumsatz.

Originalquelle: astrazeneca.com