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Gesundheit

AstraZenecas Enhertu verbessert Behandlungsansprechen bei frühem Brustkrebs

AstraZenecas und Daiichi Sankyos Enhertu zeigte vor der Operation eine statistisch signifikante Verbesserung der pathologischen Komplettremissionsrate bei Hochrisiko-HER2-positivem frühem Brustkrebs.

9. Juni 2026
AstraZenecas Enhertu verbessert Behandlungsansprechen bei frühem Brustkrebs
Bild ist eine KI-generierte Illustration

AstraZeneca und Daiichi Sankyo haben positive erste Ergebnisse aus ihrer Phase-III-Studie DESTINY-Breast11 bekannt gegeben. Die Studie ergab, dass Enhertu, gefolgt von einer Paclitaxel-, Trastuzumab- und Pertuzumab-Kombination (THP), die Rate der pathologischen Komplettremission (pCR) bei Patienten mit Hochrisiko-HER2-positivem frühem Brustkrebs signifikant verbesserte im Vergleich zur Standardbehandlung.

Eine pathologische Komplettremission, definiert als das Fehlen invasiver Krebszellen im entnommenen Brust- und Lymphknotengewebe nach der Behandlung, ist ein wichtiger Indikator für den Behandlungserfolg. Das Erreichen einer pCR bei HER2-positivem frühem Brustkrebs wurde mit verbesserten Langzeitergebnissen in Verbindung gebracht.

Die Studie deutete auch darauf hin, dass die Enhertu-Plus-THP-Kombination ein verbessertes Sicherheitsprofil im Vergleich zur Standardbehandlung aufwies. Standard-Chemotherapie-Regime in der neoadjuvanten Behandlung können mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden sein, und die Aussicht auf eine besser verträgliche Alternative ist eine bemerkenswerte Entwicklung.

Etwa jeder dritte Patient mit frühem Brustkrebs wird als Hochrisiko-Patient eingestuft, was eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein Wiederauftreten der Erkrankung und eine schlechtere Prognose bedeutet. Der Bedarf an neuen Behandlungsoptionen, die die Ergebnisse für diese Patientengruppe verbessern können, bleibt hoch.

AstraZeneca und Daiichi Sankyo beabsichtigen, die Daten von DESTINY-Breast11 auf einem bevorstehenden medizinischen Kongress zu präsentieren und sie den Zulassungsbehörden vorzulegen. Enhertu wird auch in anderen Brustkrebsstudien untersucht, darunter auch solche, die sich mit früheren Krankheitsstadien befassen.

Originalquelle: astrazeneca.com