AstraZeneca kooperiert mit Quell Therapeutics bei der Entwicklung von Therapien gegen Autoimmunerkrankungen
AstraZeneca hat eine Vereinbarung mit Quell Therapeutics zur Entwicklung und Vermarktung von T-regulatorischen Zelltherapien für Autoimmunerkrankungen getroffen, mit Fokus auf Typ-1-Diabetes und entzündliche Darmerkrankungen.

Der Pharmakonzern AstraZeneca hat eine exklusive Options- und Lizenzvereinbarung mit Quell Therapeutics geschlossen, um mehrere gentechnisch veränderte T-regulatorische (Treg) Zelltherapien zu entwickeln, die potenziell heilend für Typ-1-Diabetes (T1D) und entzündliche Darmerkrankungen (IBD) sein könnten.
Die Zusammenarbeit wird Quells proprietäre Technologie zur Entwicklung von Treg-Zellen nutzen, um autologe, multimodulare Treg-Zelltherapietumoren für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen zu entwickeln. AstraZeneca erhält die Option zur Weiterentwicklung und Kommerzialisierung erfolgreicher klinischer Kandidaten für T1D und IBD.
Iain McGill, CEO von Quell Therapeutics, bezeichnete die Partnerschaft als Validierung ihrer Technologien und als Beschleuniger für die Anwendung ihrer Treg-Zelltherapieplattform bei schweren Autoimmunerkrankungen. Mene Pangalos, Executive Vice President für BioPharmaceuticals R&D bei AstraZeneca, betonte, dass die Kooperation das therapeutische Portfolio erweitert und der Strategie folgt, die zugrundeliegenden Krankheitsursachen zu adressieren.
Quell Therapeutics erhält eine Vorauszahlung von 85 Millionen US-Dollar, bestehend aus einer Barzahlung und einer Beteiligung. Das Unternehmen kann zudem bis zu 2 Milliarden US-Dollar an zukünftigen Meilensteinzahlungen sowie gestaffelte Lizenzgebühren erhalten. Quell behält zudem eine Option zur gemeinsamen Entwicklung von Treg-Zelltherapien für das T1D-Programm in den Vereinigten Staaten.