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Gesundheit

AstraZeneca setzt auf frühe Intervention bei Atemwegserkrankungen

Der Pharmakonzern AstraZeneca legt seine Strategien zur Verbesserung der Behandlung von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD dar. Das Unternehmen betont die entscheidende Rolle von früher Diagnose und Intervention zur Verbesserung der Patientenergebnisse und zur Reduzierung der Belastung des Gesundheitssystems.

24. Juli 2026
AstraZeneca setzt auf frühe Intervention bei Atemwegserkrankungen

AstraZeneca, ein führendes Pharmaunternehmen, hat seine Initiativen zur Transformation des globalen Managements von Atemwegserkrankungen, einschließlich Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), dargelegt. Die Strategie des Unternehmens konzentriert sich auf die Förderung früherer Interventionen und proaktiver Patientenversorgung.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass fast 550 Millionen Menschen weltweit von chronischen Atemwegserkrankungen betroffen sind. Diese Erkrankungen sind mit erheblicher Morbidität, Mortalität und oft verzögerten Diagnosen verbunden, was zu sub-optimaler Krankheitskontrolle und erhöhter Belastung der Gesundheitsressourcen führt. AstraZeneca ist Gründungspartner der International Respiratory Coalition (IRC) und unterstützt die Kampagne Speak Up for COPD, die beide darauf abzielen, nationale Strategien für Atemwegserkrankungen und die Implementierung evidenzbasierter Leitlinien voranzutreiben.

Im Bereich der Asthmatherapie zielt AstraZeneca darauf ab, Patienten die Remission zu ermöglichen. Das Unternehmen stellt fest, dass etwa die Hälfte der Asthmapatienten keine ausreichende Krankheitskontrolle hat, was sie anfällig für weitere Verschlechterungen und potenziell irreversible Lungenschäden macht. Zur Bewältigung dieser Situation hat eine Severe Asthma Policy Group einen Aufruf zum Handeln veröffentlicht, der die politischen Entscheidungsträger zur Priorisierung der Versorgung von schwerem Asthma auffordert.

Für COPD erkennt AstraZeneca die Krankheit als eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit an, die häufig unterpriorisiert und unterbehandelt wird. Besonderes Augenmerk wird auf das kardiopulmonäre Risiko im Zusammenhang mit COPD gelegt, da Patienten insbesondere nach einer Exazerbation einem erhöhten Risiko für Lungen- und Herzereignisse ausgesetzt sind. Das Unternehmen betont, dass frühe Intervention, proaktives Management und die Einhaltung von Leitlinien entscheidend für die Prävention von Exazerbationen und die Minderung der irreversiblen Auswirkungen von COPD sind.

AstraZeneca ist davon überzeugt, dass durch die Verbesserung der Patientenversorgung und die Reduzierung der Umweltauswirkungen von Atemwegserkrankungen die Lebensqualität von Millionen von Menschen weltweit verbessert werden kann.

Originalquelle: astrazeneca.com