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Gesundheit

AstraZeneca erwirbt Lizenz für präklinisches Medikament RXC006 gegen idiopathische Lungenfibrose

AstraZeneca hat sich die Lizenz für den präklinischen Porcupine-Inhibitor RXC006 von Redx Pharma gesichert. Die Entwicklung des Wirkstoffs wird nun vom Unternehmen fortgesetzt, mit Fokus auf idiopathische Lungenfibrose.

25. September 2026
AstraZeneca erwirbt Lizenz für präklinisches Medikament RXC006 gegen idiopathische Lungenfibrose
Bild ist eine KI-generierte Illustration

AstraZeneca hat eine Lizenzvereinbarung mit Redx Pharma für RXC006 getroffen, einem oralen niedermolekularen Porcupine-Inhibitor, der sich in der präklinischen Entwicklung befindet. Das Unternehmen wird das Molekül in die klinische Entwicklung überführen und sich dabei auf fibrotische Erkrankungen, einschließlich der idiopathischen Lungenfibrose (IPF), konzentrieren.

Die Hemmung des Porcupine-Enzyms stellt einen neuartigen Ansatz dar, um fibrotische Signalwege bei IPF früher zu adressieren als andere sich in der Entwicklung befindliche Mechanismen. Aktuell gibt es nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten für IPF, eine chronische und fortschreitende Lungenerkrankung.

AstraZeneca erwartet, die klinische Entwicklung von RXC006 im Jahr 2021 aufzunehmen. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Wirkstoff das Potenzial hat, die Progression von Fibrose bei IPF und möglicherweise anderen fibrotischen Erkrankungen zu verlangsamen oder zu verhindern. Mene Pangalos, Executive Vice President, BioPharmaceuticals R&D bei AstraZeneca, betonte den dringenden Bedarf an neuen Therapien für Patienten mit fibrotischen Erkrankungen.

RXC006 hat in Tiermodellen für Lungen-, Nieren- und Leberfibrose eine Hemmung des Porcupine-Enzyms gezeigt, was zu anti-fibrotischen Effekten führte. Dieser Mechanismus unterdrückt die Sekretion von Wnt-Liganden aus profibrotischen Zellen, die bei Erkrankungen wie IPF stark exprimiert werden.

Originalquelle: astrazeneca.com