AstraZeneca: Lynparza und Imfinzi verlängern Ansprechdauer bei Gebärmutterkrebs
Neue Daten aus AstraZenecas DUO-E-Studie zeigen, dass die Kombinationstherapie mit Lynparza und Imfinzi die mediane Ansprechdauer im Vergleich zur Standardchemotherapie bei Patientinnen mit mismatch repair proficient (pMMR) fortgeschrittenem oder rezidivierendem Endometriumkarzinom mehr als verdoppelt hat.

AstraZeneca hat aktualisierte Ergebnisse der Phase-III-Studie DUO-E veröffentlicht. Demnach zeigte die Kombinationstherapie mit Lynparza (Olaparib) und Imfinzi (Durvalumab) signifikante klinische Vorteile bei Patientinnen mit fortgeschrittenem oder rezidivierendem Endometriumkarzinom.
Die Analyse konzentrierte sich auf Patientinnen mit mismatch repair proficient (pMMR) Tumoren. In dieser Untergruppe war die mediane Ansprechdauer (DoR) für Patientinnen, die Lynparza und Imfinzi erhielten, mehr als doppelt so lang wie bei Patientinnen, die allein eine Chemotherapie erhielten (18,7 Monate vs. 7,6 Monate).
Das Behandlungsschema mit Lynparza und Imfinzi zeigte zudem eine Reduzierung des Risikos für eine zweite Progression oder Tod (PFS2) um 32% im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die alleinige Gabe von Imfinzi zeigte durchweg Vorteile bei allen sekundären Endpunkten, wobei die größte Wirkung bei Patientinnen mit mismatch repair deficient (dMMR) Erkrankungen beobachtet wurde.
Diese Ergebnisse, die auf dem Jahreskongress der Society of Gynecologic Oncology (SGO) 2024 vorgestellt wurden, unterstreichen das Potenzial der Kombination von Lynparza und Imfinzi, insbesondere für die etwa 80% der Patientinnen mit pMMR-Endometriumkarzinom im fortgeschrittenen oder rezidivierenden Stadium, für die bisherige Behandlungsfortschritte begrenzt waren.
Die Resultate bekräftigen das Potenzial sowohl von Imfinzi als auch des Lynparza- und Imfinzi-Regimes als wichtige Behandlungsoptionen für Patientinnen mit Endometriumkarzinom.