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Gesundheit

AstraZeneca unterbricht klinische Studien für COVID-19-Impfstoff

Nach dem Auftreten einer ungeklärten Erkrankung bei einem Studienteilnehmer setzt AstraZeneca die Tests seines Impfstoffkandidaten AZD1222 vorübergehend aus.

1. November 2026

Der Pharmakonzern AstraZeneca hat seine klinischen Studien zur Erprobung des Impfstoffkandidaten AZD1222 weltweit pausiert. Die Maßnahme wurde eingeleitet, nachdem bei einem Probanden im Rahmen der Phase-III-Studie in Großbritannien eine ungeklärte Erkrankung aufgetreten war.

Es handelt sich um einen standardmäßigen Sicherheitsmechanismus, bei dem ein unabhängiges Expertengremium die Daten auf mögliche Zusammenhänge mit dem Impfstoff prüft. Das Unternehmen betont, dass das Auftreten von Erkrankungen in groß angelegten klinischen Studien zu erwarten sei und eine sorgfältige unabhängige Untersuchung erfordere.

Laut CEO Pascal Soriot dient der vorübergehende Stopp dem Ziel, die höchsten Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Das Unternehmen wartet nun auf die Empfehlungen des Gremiums, um über die Wiederaufnahme der Studien zu entscheiden.

Originalquelle: astrazeneca.com