AstraZeneca hebt Jahresprognose 2024 aufgrund starker Wachstumsdynamik an
Der Pharmakonzern AstraZeneca hat seine Prognose für das Gesamtjahr 2024 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun für den Gesamtumsatz und das operative Ergebnis je Aktie (Core EPS) ein Wachstum im oberen Bereich der zweistelligen Prozentspanne.

LONDON – AstraZeneca blickt optimistischer auf das Gesamtjahr 2024 und hat seine Finanzprognose angehoben. Grund dafür ist das starke Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten des Jahres, angetrieben durch die anhaltende Nachfrage nach den Medikamenten des Unternehmens.
Im dritten Quartal, das am 30. September endete, erzielte AstraZeneca einen Gesamtumsatz von 13,565 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (oder 21 Prozent zu konstanten Wechselkursen). Der Produktumsatz stieg um 18 Prozent (21 Prozent zu konstanten Wechselkursen) auf 12,947 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis je Aktie (Core EPS) erhöhte sich im Berichtsquartal um 20 Prozent zu konstanten Wechselkursen auf 2,08 US-Dollar.
CEO Pascal Soriot bezeichnete die Entwicklung als Fortsetzung der "starken Wachstumstendenz" und "breit angelegten zugrunde liegenden Dynamik" des Unternehmens. Er hob die gestiegene Nachfrage nach Medikamenten in den Therapiebereichen Onkologie, Biopharmazeutika und Seltene Krankheiten hervor und betonte, dass das aktuelle Wachstum eine solide Basis für die Erreichung der Unternehmensziele bis 2030 bilde.
Das Unternehmen äußerte sich auch zu den laufenden Untersuchungen chinesischer Behörden gegen aktuelle und ehemalige Mitarbeiter. Soriot sicherte die volle Kooperation mit den Behörden zu und bekräftigte das Engagement von AstraZeneca, auch weiterhin innovative Medikamente für Patienten in China bereitzustellen. AstraZeneca selbst sei nach eigenen Angaben nicht als Untersuchungsobjekt benachrichtigt worden.