AstraZeneca meldet starkes Umsatz- und Gewinnwachstum
Der Pharmakonzern AstraZeneca hat die Ergebnisse des ersten und zweiten Quartals vorgelegt, die ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum pro Aktie aufweisen, angetrieben durch neue Produkteinführungen und solide kommerzielle Leistungen. Das Unternehmen bekräftigte seine Finanzprognose für 2023.

London, UK – 28. Juli 2023 – AstraZeneca hat robuste Finanzergebnisse für das erste Halbjahr und das zweite Quartal 2023 bekannt gegeben. Der Gesamtumsatz erreichte im ersten Halbjahr 22,3 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen wies darauf hin, dass trotz eines Rückgangs der Umsätze mit COVID-19-Medikamenten die Gesamteinnahmen ohne diese Produkte um 16 % gestiegen seien.
Das Wachstum war in Schlüsselbereichen besonders stark: Der Umsatz mit Onkologieprodukten stieg um 22 %, die Umsätze im Bereich Herz-Kreislauf, Nieren und Stoffwechsel (CVRM) erhöhten sich um 20 % und die Umsätze mit Medikamenten gegen seltene Krankheiten stiegen um 12 %. CEO Pascal Soriot betonte, dass mehrere Therapiebereiche außerhalb von COVID-19 ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielten und acht Medikamente im ersten Halbjahr über 1 Milliarde US-Dollar Umsatz generierten.
Das ausgewiesene unverwässerte Ergebnis je Aktie (EPS) für das erste Halbjahr belief sich auf 2,34 US-Dollar, was mehr als einer Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Kernergebnis je Aktie stieg um 13 % auf 4,07 US-Dollar. Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal zudem einen Einmalgewinn von 712 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit einer aktualisierten vertraglichen Vereinbarung für Beyfortus.
Mit Blick auf die Zukunft bekräftigte AstraZeneca seine Prognose für das Gesamtjahr 2023. Das Unternehmen erwartet einen Anstieg des Gesamtumsatzes im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, wobei ohne COVID-19-Medikamente ein Anstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erwartet wird. Das Kernergebnis je Aktie soll im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen.