AstraZeneca präsentiert Daten zum Infektionsschutz auf ECCMID
AstraZeneca wird neue Daten zu Impfstoffen und Antikörpertherapien auf dem 34. Europäischen Kongress für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ECCMID) vorstellen. Präsentiert werden u.a. Real-World-Daten zur Wirksamkeit von Beyfortus gegen RSV bei Säuglingen und die anhaltende COVID-19-Belastung bei immungeschwächten Personen.

AstraZeneca wird auf dem 34. Europäischen Kongress für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ECCMID) in Barcelona vom 27. bis 30. April 2024 neue klinische Daten und Real-World-Daten zu seinem Portfolio für den Infektionsschutz präsentieren. Das Unternehmen wird 19 Abstracts vorstellen, darunter vier mündliche und vier nachträglich eingereichte Präsentationen.
Die Daten konzentrieren sich auf den Schutz vor Atemwegsinfektionen und COVID-19. Insbesondere werden Real-World-Evidenzdaten zur Wirksamkeit von Beyfortus (Nirsevimab), einem langwirksamen Antikörper, bei der Prävention von Krankenhausaufenthalten aufgrund des Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) bei Säuglingen und Kleinkindern hervorgehoben. Dies unterstreicht die Rolle des Antikörpers bei der Reduzierung der RSV-Krankheitslast.
Darüber hinaus wird AstraZeneca aktualisierte Real-World-Daten vorstellen, die die anhaltend hohe Krankheitslast von COVID-19 bei immungeschwächten Personen belegen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Population trotz multipler Impfungen einem fortwährend erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Verläufe ausgesetzt ist. Das Unternehmen wird auch pharmakokinetische und Sicherheitsdaten für Sipavibart vorstellen, einen experimentellen langwirksamen Antikörper zur Prävention von COVID-19 bei immungeschwächten Patienten.
Auch Forschungsergebnisse aus frühen Pipeline-Projekten werden vorgestellt, darunter Präsentationen zu einer neuartigen mRNA-VLP-Impfplattform und einem monoklonalen Antikörper zur Prävention von wiederkehrenden Infektionen mit Clostridioides difficile. Die Präsentationen unterstreichen die fortlaufenden wissenschaftlichen Bemühungen zur Entwicklung neuer präventiver Maßnahmen gegen gängige Infektionskrankheiten und deren schwere Verläufe.