AstraZenecas Breztri verbessert Lungenfunktion bei unkontrollierter Asthmaerkrankung
AstraZenecas Breztri Aerosphere hat laut neuen Studienergebnissen statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserungen der Lungenfunktion bei Patienten mit unkontrolliertem Asthma im Vergleich zu dualen Kombinationstherapien gezeigt.

Die vollständigen Ergebnisse der Phase-III-Studien KALOS und LOGOS, veröffentlicht in The Lancet Respiratory Medicine, zeigen, dass AstraZenecas Breztri Aerosphere (Budesonid/Glycopyrronium/Formoterolhydrofumarat) die Lungenfunktion von Patienten mit unkontrolliertem Asthma im Vergleich zu dualen inhalativen Kortikosteroid/langwirksamen Beta-2-Agonisten (ICS/LABA) Therapien signifikant verbessert hat.
Die Studien belegten eine Verbesserung der forcierten exspiratorischen Vitalkapazität in 1 Sekunde (FEV1) und eine klinisch bedeutsame Reduktion der jährlichen Rate schwerer Asthmaanfälle. Dies stellt eine wichtige Entwicklung dar, da viele der weltweit 262 Millionen Asthmapatienten trotz aktueller Behandlungen weiterhin unter Symptomen wie Atemnot und Husten leiden.
Kliniker sind optimistisch hinsichtlich des Potenzials von Breztri. Professor Alberto Papi betonte, dass die Dreifachkombinationstherapie die Lungenfunktion verbessert und zukünftige schwere Exazerbationen unabhängig von der Vorgeschichte des Patienten verhindert.
AstraZeneca treibt die Zulassungsanträge für Breztri bei Asthma voran und erwartet, dass sein Potenzial zur Verbesserung der Lungenfunktion und zur Verhinderung von Exazerbationen den Patienten zugutekommt. Die Therapie ist bereits für die Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in über 80 Ländern weltweit zugelassen.