AstraZenecas Tozorakimab erfüllt primäres Endpunkt in COPD Phase-III-Studie
AstraZenecas Biologikum-Kandidat Tozorakimab hat seinen primären Endpunkt in der Phase-III-MIRANDA-Studie für COPD-Patienten erreicht. Die Studie zeigte eine statistisch signifikante Verringerung von mittelschweren bis schweren COPD-Exazerbationen.

AstraZeneca gab heute bekannt, dass sein Biologikum-Medikament Tozorakimab den primären Endpunkt in der zulassungsrelevanten Phase-III-MIRANDA-Studie zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) bei Patienten erreicht hat. Die Studie zeigte eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Reduktion der jährlichen Rate von mittelschweren bis schweren COPD-Exazerbationen.
In der MIRANDA-Studie erhielten die Patienten Tozorakimab oder ein Placebo alle zwei Wochen zusätzlich zu ihrer Standardbehandlung. Die Studie schloss Patienten mit COPD ein, die trotz fortgesetzter inhalativer Therapie weiterhin mittelschwere bis schwere Exazerbationen erlebten. Der Medikamentenkandidat wurde generell gut vertragen und zeigte ein günstiges Sicherheitsprofil, konsistent mit früheren Studien.
Tozorakimab ist ein monoklonaler Antikörper, der auf Interleukin-33 (IL-33) abzielt, ein Protein, das an Entzündungen der Atemwege bei COPD beteiligt ist. Durch die Hemmung der IL-33-Signalübertragung zielt Tozorakimab darauf ab, die zugrunde liegende Entzündung zu reduzieren und folglich die Häufigkeit von Exazerbationen zu verringern, die zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen wie Krankenhausaufenthalten oder Tod führen können.
Diese Ergebnisse folgen auf frühere Ankündigungen positiver Daten aus den zulassungsrelevanten Phase-III-Studien OBERON und TITANIA, in denen Tozorakimab in einem Dosierungsintervall von vier Wochen untersucht wurde. AstraZeneca plant, die Daten bei Zulassungsbehörden einzureichen und sie auf einem bevorstehenden medizinischen Kongress der wissenschaftlichen Gemeinschaft vorzustellen. COPD ist eine fortschreitende Lungenerkrankung und die dritthäufigste Todesursache weltweit.