Atlas Copco konsolidiert Bergbauausrüstungsfertigung in China
Atlas Copco bündelt seine Produktion von Bergbauausrüstung in China und verlagert Betriebe von Shenyang nach Zhangjiakou. Die Maßnahme soll die Effizienz steigern und das Unternehmen angesichts schwacher Märkte stärken.

Der schwedische Industriekonzern Atlas Copco wird seine Fertigungsaktivitäten für Bergbauausrüstung in China konsolidieren. Das Unternehmen schließt sein Werk in Shenyang, das hauptsächlich handgeführte Felsbohrmaschinen für den Berg- und Tiefbau herstellt, und verlagert diese Produktion zum Werk in Zhangjiakou. Von der Schließung in Shenyang sind rund 225 Mitarbeiter betroffen.
Atlas Copco begründet die Entscheidung mit der Notwendigkeit, die Kapazitätsauslastung zu optimieren und die eigene Marktposition zu stärken, insbesondere angesichts der schwachen Nachfrage im Bergbausektor. Am Standort Zhangjiakou, wo derzeit Bohrgeräte unter anderem für Wasser- und Energiegewinnung hergestellt werden, sollen etwa 45 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Zudem sind Investitionen in den Ausbau des Werks und neue Maschinen geplant.
Beide Betriebe, in Shenyang und Zhangjiakou, bedienen primär den chinesischen Inlandsmarkt. Die Konsolidierung zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz und die Kostenstruktur angesichts der Marktentwicklungen zu verbessern. Das Unternehmen kündigte an, die betroffenen Mitarbeiter in Shenyang zu unterstützen.
Atlas Copco ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für nachhaltige Produktivität. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 102 Milliarden SEK und beschäftigte über 43.000 Mitarbeiter.