Atrium Therapeutics legt präklinische Daten zu PRKAG2-Syndrom-Therapie vor
Atrium Therapeutics präsentiert am 6. November neue Daten zu ATR 1072, das in Tiermodellen Symptome des PRKAG2-Syndroms verbesserte.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Tagung der American Heart Association in Chicago am 6. November wird Atrium Therapeutics neue präklinische Ergebnisse zu seinem Wirkstoff ATR 1072 vorstellen. In einer Studie an Mäusen konnte das Unternehmen zeigen, dass die Therapie Glykogenablagerungen im Herzen reduzieren und eine krankhafte Herzvergrößerung mindern kann.
Das PRKAG2-Syndrom ist eine seltene genetische Kardiomyopathie, die zu Herzrhythmusstörungen und strukturellen Veränderungen des Herzmuskels führt. Da bisher keine kausalen Therapien verfügbar sind, konzentriert sich die medizinische Versorgung der geschätzten 1.000 bis 2.000 Betroffenen in den USA ausschließlich auf die Linderung der Symptome.
Der wissenschaftliche Leiter von Atrium Therapeutics, Husam Younis, bewertete die Daten als Stärkung des wissenschaftlichen Ansatzes für die weitere Entwicklung. Parallel dazu läuft derzeit die klinische Phase 1/2-Studie Corventis, deren erste Ergebnisse zum Wirkungsnachweis für die zweite Jahreshälfte 2027 erwartet werden.