Audi Group erzielt stabilen Betriebsgewinn im ersten Halbjahr 2026 trotz schwieriger Märkte
Der Audi-Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 trotz geopolitischer Unsicherheiten und verstärkten Wettbewerbs einen stabilen Betriebsgewinn von 1,1 Milliarden Euro.

Der Audi-Konzern hat im ersten Halbjahr 2026 einen stabilen Betriebsgewinn von 1,1 Milliarden Euro erzielt und sich dabei in einem herausfordernden Marktumfeld behauptet. Geopolitische Unsicherheiten, US-Zölle und intensiver Wettbewerb, insbesondere in China, beeinflussten die Geschäftsentwicklung.
Der Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 29,2 Milliarden Euro, der Nettogewinn auf 1,1 Milliarden Euro. Der Finanzvorstand Jürgen Rittersberger betonte die Notwendigkeit weiterer Effizienzsteigerungen und klarer Prioritätensetzung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Der Druck auf die gesamte Automobilindustrie nehme zu, was eine strategische Neuausrichtung erfordere.
Parallel zur Erneuerung des Modellportfolios treibt Audi die strategische Weiterentwicklung voran. Ende Juli wurde das neue Spitzenmodell, der Audi Q9, enthüllt, der die Positionierung im Premiumsegment, insbesondere für den US-Markt, stärken soll. Im Herbst erweitert der vollelektrische Audi A2 e-tron das Angebot im Einstiegssegment der Elektromobilität.
Vorstandsvorsitzender Gernot Döllner erklärte, dass die neuen Modelle die konsequente Umsetzung der Strategie belegen. Audi transformiert sich unter anderem durch die Einführung der Marke AUDI exklusiv für China und den Einstieg in die Formel 1, während der Fokus auf einem regional angepassten Produktportfolio liegt.