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Fertigung

Audi meldet Ergebnisrückgang und senkt Jahresprognose

Ein schwieriges Marktumfeld belastet die Bilanz des Audi-Konzerns. Der Autobauer reagiert mit einem verstärkten Fokus auf Kostensenkungen und Prozessoptimierungen.

3. November 2026
Audi meldet Ergebnisrückgang und senkt Jahresprognose

In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 verzeichnete Audi einen operativen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 42,1 Milliarden Euro. Dies entspricht einer operativen Marge von 2,7 Prozent. Angesichts des verschärften Wettbewerbsdrucks sieht sich das Unternehmen zu einer konsequenten Neuausrichtung gezwungen.

Wie Vorstandschef Gernot Döllner mitteilte, setzt Audi auf eine Senkung der Kosten und eine Reduzierung der Komplexität. Gleichzeitig soll durch gezielte Investitionen in Software, künstliche Intelligenz und neue Fahrzeugmodelle die langfristige Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Die derzeitige wirtschaftliche Situation erfordere eine strikte Prioritätensetzung, so Döllner.

Besonders das schwächelnde China-Geschäft und der zunehmende Importdruck durch chinesische Wettbewerber in Europa haben die Bilanz belastet. Zudem führen steigende Energiekosten und geopolitische Unsicherheiten, etwa durch US-Zölle, zu einem schwierigen Marktumfeld. Auch die Umstellung der Modellpalette auf Elektrofahrzeuge wie den A2 e-tron sorgt für kurzfristige Belastungen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung hat Audi seine Prognose für das Gesamtjahr angepasst. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 55 und 59 Milliarden Euro und einer operativen Rendite zwischen 3 und 5 Prozent.

Originalquelle: audi.com