Audi investiert 4 Milliarden Dollar in erstes US-Produktionswerk
Audi errichtet einen neuen Fertigungsstandort in Georgia. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 4 Milliarden Dollar, bei gleichzeitiger Schaffung von 4.500 Arbeitsplätzen.

Audi plant den Bau seines ersten eigenen Produktionswerkes in den USA am Standort Georgia. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 4 Milliarden Dollar. Ziel ist die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch eine lokale Fertigung, die speziell auf die Bedürfnisse des nordamerikanischen Marktes zugeschnitten ist. Die Anlage soll eine Kapazität von bis zu 200.000 Fahrzeugen jährlich bieten, wobei der Produktionsstart für Anfang der 2030er Jahre vorgesehen ist.
Die Entscheidung erfolgt in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld. Aufgrund gestiegener Wettbewerbsintensität hat Audi Effizienzsteigerungsmaßnahmen eingeleitet und konzentriert sich auf die Optimierung seiner globalen Strukturen. Nordamerika soll künftig neben Europa und China als dritte tragende Säule im Produktionsnetzwerk dienen.
Flankierend zur Standorterweiterung erneuert das Unternehmen seine Modellpalette. Im November startet die neue Q9-Reihe, gefolgt vom Marktstart des A2 e-tron in Europa im Dezember. Personell gibt es zudem Veränderungen in der Motorsportsparte: Thomas Fuhr übernimmt ab dem 1. November den Posten als CEO der Audi Formula Racing GmbH.