AUM Ventures schließt erste Finanzierungsrunde über 225 Mio. € für Deeptech-Investitionen
Das Risikokapitalunternehmen AUM Ventures hat die erste Schließung seines India Innovation Fund II mit 225 Millionen Euro (ca. 23,6 Millionen US-Dollar) bekannt gegeben. Der Fonds konzentriert sich auf Deeptech und Zukunftstechnologien mit einem Zielvolumen von 750 Millionen Euro.

AUM Ventures, eine auf Deeptech spezialisierte Risikokapitalgesellschaft für Frühphasenfinanzierungen, hat die erste Schließung seines India Innovation Fund II erfolgreich abgeschlossen und dabei 225 Millionen Euro (ca. 23,6 Millionen US-Dollar) eingesammelt. Der Fonds hat ein Zielvolumen von 750 Millionen Euro (80 Millionen US-Dollar) und wird hauptsächlich in Pre-Seed- und Seed-Stage-Unternehmen in den Bereichen Deeptech und Zukunftstechnologien investieren.
Das Unternehmen berichtete, dass über 65 % der Zusagen von internationalen Limited Partners (LPs) aus den USA, Westasien und anderen globalen Märkten stammen. Die Erstinvestitionen werden voraussichtlich zwischen 750.000 und 2 Millionen US-Dollar liegen, wobei ein erheblicher Teil des Kapitals für Folgeinvestitionen in den Series A- und B-Runden reserviert ist. AUM Ventures rechnet damit, im Laufe der Laufzeit des Fonds in 25 bis 30 Start-ups zu investieren.
Dieser zweite Fonds baut auf der Leistung des ersten, im Jahr 2023 aufgelegten Fonds von AUM Ventures auf, der ein Bruttogesamtrendite (MOIC) von 2,23x und eine Bruttoinnenrendite (IRR) von 53 % erzielte. Zwei seiner Portfoliounternehmen verzeichneten Wertsteigerungen von mehr als dem 14-fachen des ursprünglichen Investitionswerts des Unternehmens. Zu den bemerkenswerten Investitionen gehört die frühe Unterstützung des Spacetech-Start-ups Skyroot Aerospace, Indiens erstem Weltraumtechnologie-Einhorn, sowie von Unternehmen wie Azimuth AI und Sully.ai. Die Firma hat kürzlich auch ihre Investition in Sharang Shakti erfolgreich veräußert.
Die Einführung des Fonds II fällt mit dem wachsenden Investoreninteresse am Deeptech- und Spacetech-Ökosystem Indiens zusammen. Dieser Trend wird durch andere jüngste Fondsabschlüsse unterstrichen, wie den Bharat Tech Fund von Piper Serica, dessen erste Runde bei 300 Millionen Euro gegenüber einem Ziel von 800 Millionen Euro geschlossen wurde. Berichten zufolge planen auch die Mitbegründer von Groww die Einführung eines neuen Fonds in Höhe von 400–500 Millionen Euro für Start-ups in der Frühphase, einschließlich solcher im Deeptech-Bereich. Die Unterstützung der indischen Regierung, einschließlich erweiterter Vorteile für Deeptech-Start-ups und erheblicher Mittelzuweisungen für Halbleitermissionen, stärkt weiter die Wachstumsaussichten des Sektors, wobei der Markt bis 2030 voraussichtlich 30 Milliarden US-Dollar erreichen wird.