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Auto motor und sport stellt Testschema auf neue Kriterien um

Die Zeitschrift auto motor und sport hat ihr Testschema grundlegend überarbeitet, um den Ressourcenverbrauch bei der Produktion stärker zu gewichten und einheitliche Standards für alle Fahrzeugklassen einzuführen.

4. November 2026

Motor Presse Stuttgart hat das Bewertungsmodell für die Zeitschrift auto motor und sport erweitert. Künftig fließt der Energie- und Rohstoffaufwand bei der Herstellung von Fahrzeugen direkt in die Umweltwertung ein. Ziel ist es, eine ganzheitliche Bilanz zu ziehen, die über rein lokale Emissionen hinausgeht und beispielsweise auch die energieintensive Batteriefertigung oder lange Transportwege berücksichtigt.

Ergänzt wird das Schema durch einen Ausrollversuch, mit dem der Fahrwiderstand präzise gemessen wird. Dieser Wert dient als Indikator für die mechanische Effizienz und die aerodynamische Güte eines Fahrzeugs. Gleichzeitig hat die Redaktion das Bewertungssystem vereinheitlicht: Es gibt keine klassenspezifischen Abstufungen mehr, wodurch sich jedes Modell an den besten am Markt verfügbaren Fahrzeugen messen lassen muss.

Die maximale Punktzahl im Testsystem wurde von 900 auf 1.000 erhöht. Trotz der veränderten Gewichtung bleiben klassische Testparameter wie Fahrverhalten, Sicherheit, Verarbeitungsqualität und Assistenzsysteme weiterhin zentrale Bestandteile der jährlichen Vergleichstests der Stuttgarter Fachredaktion.

Originalquelle: motorpresse.de