Automobilhersteller setzen verstärkt auf 3D-Druck in der Fertigung
Rivian, Ford und General Motors nutzen additive Fertigungsverfahren, um Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und Kosten in der Produktion zu senken.

Die Automobilbranche integriert 3D-Drucktechnologien zunehmend in ihre Serienfertigung. Unternehmen wie Rivian, Ford und General Motors nutzen additive Verfahren mittlerweile nicht mehr nur für Prototypen, sondern auch für die Produktion von Montagewerkzeugen, Vorrichtungen und spezifischen Fahrzeugkomponenten.
Rivian hat über fünf Millionen Dollar in 3D-Druckanlagen investiert und arbeitet daran, die Technologie unternehmensweit zugänglich zu machen. Jared Beck, Leiter der additiven Fertigung bei Rivian, betont, dass die Technologie es dem Unternehmen ermöglicht, Produktionszeiten für Teile drastisch zu verkürzen – oft von Wochen auf wenige Tage – und gleichzeitig die Werkzeugkosten zu senken. Die Investitionen sollen sich in der Regel innerhalb eines Jahres amortisieren.
Auch etablierte Hersteller wie Ford und GM verfolgen diesen Ansatz. Während Rivian auf zentrale Druckzentren setzt, hat Ford in vielen seiner Werke eigene Abteilungen für additive Fertigung eingerichtet, um benötigte Teile direkt vor Ort zu produzieren. Diese Strategie zielt darauf ab, die Abhängigkeit von externen Zulieferern zu minimieren und die Flexibilität in den Werken zu erhöhen.