Markt für CRM-Software im Autohandel wächst trotz Integrationsproblemen
Der Markt für CRM-Systeme in Autohäusern soll bis 2035 auf 4,03 Milliarden USD steigen, während Händler mit Datenfragmentierung und strengeren Datenschutzregeln kämpfen.

Der Markt für CRM-Software im Autohandel wandelt sich grundlegend: Von der reinen Speicherung von Kontaktdaten hin zu einer zentralen Kundenschnittstelle. Laut Market Research Intellect wird das Marktvolumen bis 2035 auf 4,03 Milliarden USD anwachsen, ausgehend von 1,42 Milliarden USD im Jahr 2025.
Trotz des Wachstums stehen Autohäuser vor erheblichen operativen Herausforderungen. Die größte Hürde bleibt die Konsolidierung von Daten, die über verschiedene Kanäle wie Webanfragen, Werkstattbesuche und Finanzierungsprozesse verteilt sind. Integrationen in bestehende DMS-Umgebungen sowie die Einhaltung strenger Datenschutzvorgaben erschweren die Implementierung neuer Systeme.
Der Trend zum Cloud-Einsatz ermöglicht zwar eine zentrale Steuerung, doch die tatsächlichen Einführungskosten – inklusive Datenbereinigung und Mitarbeiterschulung – werden oft unterschätzt. Der langfristige Wert der Software entscheidet sich laut Marktbeobachtern nicht durch den Funktionsumfang, sondern durch messbare Erfolge in der Kundenbindung und der Konversionsrate von Anfragen.