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Fusionen und Übernahmen im Automobilsektor nahmen 2025 zu

Die Fusionen und Übernahmen (M&A) im Automobilsektor stiegen 2025 an, mit übertroffenen Transaktionsvolumina und mehr größeren Deals, so ein Bericht von Alvarez & Marsal.

25. Juli 2026
Fusionen und Übernahmen im Automobilsektor nahmen 2025 zu
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Fusionen und Übernahmen (M&A) in der Automobilindustrie nahmen im Jahr 2025 zu, wobei die Transaktionsvolumina die des Vorjahres übertrafen und es einen bemerkenswerten Anstieg bei größeren Transaktionen gab. Dies geht aus dem im Mai 2026 veröffentlichten Bericht "Automotive M&A Trends Report" von Alvarez & Marsal hervor.

Die Akteure der Branche sahen sich einem komplexen Umfeld gegenüber, in dem sie die langfristigen Ziele der Elektrifizierung gegen unmittelbare Herausforderungen wie steigende Kosten, uneinheitliche Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und verschärfte Vorschriften abwogen. Geopolitische Volatilität und die Neuausrichtung von Lieferketten prägten ebenfalls die Strategien für den Kapitaleinsatz.

Der Bericht, verfasst von Managing Director David Evans, zeigt, dass 2025 fast 1.000 Transaktionen angekündigt wurden, verglichen mit etwas über 900 im Jahr 2024. Transaktionen im Wert von über 50 Millionen US-Dollar machten etwa 30 % aller veröffentlichten Transaktionen aus, ein höherer Anteil als im Vorjahr.

Die Bewertungsmultiplikatoren stiegen 2025 auf durchschnittlich das 12-fache, verglichen mit etwa dem 9-fachen im Jahr 2024. Dieser Anstieg wurde durch erhöhte Bewertungen in bestimmten Deals angetrieben, insbesondere in den Segmenten Automobilkomponenten und Elektronik in China. Strategische Käufer machten rund 68 % der angekündigten Transaktionen aus, was dem Trend der Vorjahre entsprach.

Die Deal-Aktivität wurde hauptsächlich durch Akquisitionen in den Bereichen Elektrifizierung, softwaredefinierte Fahrzeuge, autonomes Fahren und Nutzfahrzeuge vorangetrieben, was den Wandel der Branche weg von traditionellen Verbrennungsmotoren widerspiegelt. Geopolitische Faktoren und Zölle trugen ebenfalls zu einem Anstieg der Nearshoring-Aktivitäten bei.

Originalquelle: alvarezandmarsal.com