📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Fertigung

Automobilindustrie: Hohe Kosten bei Musterprüfungen aufgedeckt

Die Kosten für Musterprüfprozesse (PPAP) in der Automobilindustrie sind erheblich und liegen laut neuer Analyse oft zwischen 5.000 und 9.000 Euro pro Komponente. Manueller Aufwand und fragmentierte Systeme treiben die Kosten.

18. Juni 2026
Automobilindustrie: Hohe Kosten bei Musterprüfungen aufgedeckt

Die Kosten für Musterprüfprozesse (PPAP) in der Automobilindustrie sind laut einer aktuellen Analyse deutlich höher als bisher angenommen. material.one AG beziffert die Kosten pro Prozess auf 5.000 bis 9.000 Euro, wobei diese Schätzung die Aufwendungen von nachgelagerten Zulieferern (Tier 2 und Tier 3) sowie von Laboren nicht vollständig berücksichtigt.

Als Hauptkostentreiber gelten die Komplexität globaler Lieferketten moderner Fahrzeuge mit bis zu 30.000 Einzelteilen, die jeweils eine Musterprüfung durchlaufen müssen. Hinzu kommt ein hoher manueller Koordinationsaufwand für Planung, Laborbeauftragung, Nachverfolgung und Kommunikation, der oft noch über Dateiaustausch und E-Mails erfolgt.

Materialprüfungen in akkreditierten Laboren stellen eine weitere wesentliche Kostenposition dar. Begrenzte Kapazitäten und unterschiedliche Vorgaben der OEMs können zu Nachprüfungen und damit zu Zeitverzug und Mehrkosten führen. Da die Musterprüfung direkt mit dem Produktionsstart (SOP) verknüpft ist, können Verzögerungen erhebliche finanzielle Folgen haben.

Hajanaite IT-Systeme wie PLM, QMS und LIMS verursachen zusätzliche Kosten durch mehrfache Dateneingaben und Fehlerquellen. material.one AG schlägt als Lösung digitale Plattformen mit KI-Einsatz vor, um Prozesse zu automatisieren, das Datenmanagement zu verbessern und die Transparenz in der gesamten Lieferkette zu erhöhen. Dies kann Prozesskosten um bis zu 50 Prozent senken und Durchlaufzeiten verkürzen.

Originalquelle: material.one