AV-TEST prüft Windows-Sicherheitsprodukte gegen fortgeschrittene Bedrohungen
AV-TEST hat seinen jüngsten ATP-Test durchgeführt und 21 Sicherheitsprodukte auf ihre Wirksamkeit gegen schleichende Malware auf Windows-Systemen bewertet. Die Ergebnisse zeigen, wie gut Abwehrmaßnahmen gegen raffinierte Angriffstechniken bestehen.

Osnabrück. Oktober 2025 – Das unabhängige IT-Sicherheitsinstitut AV-TEST hat die Ergebnisse seines neuesten Advanced Threat Protection (ATP)-Tests veröffentlicht. In der Untersuchung wurden 21 Sicherheitsprodukte für den Konsumenten- und Unternehmensbereich auf ihre Abwehrfähigkeiten gegen hochentwickelte und sich tarnende Schadsoftware auf Windows-Systemen geprüft.
Die Tests simulierten Angriffe, bei denen Malware versuchte, sich als harmlose Windows-Anwendung oder über Open-Source-Software einzuschleusen. Schritt für Schritt dokumentierten die AV-TEST-Experten, wie und wann die Schutzmechanismen der Sicherheitspakete griffen und die Attacken abwehrten. Im Fokus standen Techniken, die darauf abzielen, herkömmliche Scans zu umgehen.
Insgesamt wurden im Zeitraum Juli bis August 2025 21 Sicherheitsprodukte im Labor getestet. Davon sind neun primär für private Anwender und zwölf für Geschäftskunden konzipiert. Jede Lösung musste sich gegen fünf verschiedene Ransomware-Proben und fünf Infostealer-Proben behaupten.
Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten getesteten Produkte gut darauf vorbereitet waren, die fortgeschrittenen Angriffsmethoden abzuwehren. Bei den Unternehmenslösungen gab es nur bei zweien kleinere Probleme, die übrigen schnitten exzellent ab. Auch die getesteten Konsumentenlösungen zeigten eine hohe Leistungsfähigkeit.
AV-TEST betont die anhaltende Notwendigkeit robuster und stets aktueller Sicherheitssoftware angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslandschaft. Das Institut wird auch weiterhin neue Malware-Techniken und die dazugehörigen Schutzmechanismen untersuchen.