AWS und CyberArk verbessern Zugriffsmanagement für die AWS-Konsole
Amazon Web Services und das Identitätssicherheitsunternehmen CyberArk stellen einen neuen Ansatz zur Verwaltung des Zugriffs auf die AWS-Konsole vor, der sich auf 'Zero Standing Privileges' konzentriert.

Amazon Web Services (AWS) hat gemeinsam mit seinem AWS Security Competency Partner CyberArk eine Anleitung zur Implementierung von "Zero Standing Privileges" für die sichere Verwaltung des Zugriffs auf die AWS-Konsole veröffentlicht. Diese Initiative zielt darauf ab, die Sicherheit und betriebliche Effizienz für Organisationen zu verbessern, die AWS Cloud-Dienste nutzen.
Der Ansatz adressiert die gängige Herausforderung, die Geschwindigkeit der Entwicklungsarbeit mit robusten Sicherheitskontrollen in Einklang zu bringen. Traditionell konnte die Gewährung umfangreicher Zugriffsrechte für Entwicklungsaufgaben Sicherheitsrisiken bergen. Die neue Anleitung konzentriert sich darauf, Entwicklern die effiziente Ausübung ihrer Aufgaben zu ermöglichen und gleichzeitig sicherzustellen, dass privilegierter Zugriff temporär und streng kontrolliert erfolgt.
"Zero Standing Privileges" bedeutet, dass Benutzer keine permanenten, weitreichenden Zugriffsrechte besitzen. Stattdessen wird der Zugriff "just-in-time" gewährt, oft nach einer Genehmigung, und nach Abschluss der Aufgabe wieder entzogen. Dieses Prinzip reduziert die Angriffsfläche und die potenziellen Auswirkungen kompromittierter Anmeldedaten erheblich.
Durch die Einführung dieser Methode können Organisationen ihre sensiblen Daten und Ressourcen in der AWS-Umgebung besser schützen. Die Zusammenarbeit zwischen AWS und CyberArk zielt darauf ab, einen Rahmen zu schaffen, der sowohl agile Cloud-Entwicklung als auch eine starke Governance der Identitätssicherheit unterstützt und Kunden hilft, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und Sicherheitsbedrohungen zu mindern.