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Technologie

AWS Service Broker ermöglicht Provisionierung von AWS-Diensten über Kubernetes

Amazon Web Services hat den AWS Service Broker veröffentlicht, mit dem Entwickler AWS-Cloud-Dienste direkt aus Kubernetes-Umgebungen über einen offenen Standard bereitstellen können.

22. Juli 2026
AWS Service Broker ermöglicht Provisionierung von AWS-Diensten über Kubernetes

Amazon Web Services (AWS) hat den AWS Service Broker eingeführt, ein Werkzeug, das die Lücke zwischen der Kubernetes-Container-Orchestrierung und den AWS-Cloud-Diensten schließt. Dieses ermöglicht es Benutzern, eine Vielzahl von AWS-Diensten, wie Datenbanken und Datenverarbeitungsplattformen, direkt aus ihren Kubernetes-Clustern zu provisionieren und zu verwalten.

Der AWS Service Broker implementiert den Open Service Broker (OSB) API-Standard. Dies versetzt Entwickler in die Lage, ihre externen Abhängigkeiten auf vorhersagbare und unkomplizierte Weise zu steuern, was eine zentrale Anforderung in modernen containerisierten Arbeitsabläufen darstellt, bei denen Geschwindigkeit und Flexibilität entscheidend sind.

Der ursprünglich auf der re:Invent 2017 angekündigte Service Broker unterstützte zunächst zehn AWS-Dienste und hat sein Angebot seitdem erweitert. Regelmäßig werden neue AWS-Dienste hinzugefügt. Das Kubernetes Service Catalog-Projekt erleichtert die Registrierung OSB-konformer Broker, sodass Benutzer Dienste direkt über den Katalog anfordern können.

Die zugrundeliegende Architektur ist auf Einfachheit ausgelegt und verbindet die Kubernetes-Plattform mit der AWS-Infrastruktur. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Notwendigkeit manueller oder zeitaufwändiger Provisionierungsschritte zu eliminieren, die traditionell von IT-Betriebsteams durchgeführt wurden. Dadurch werden Anwendungsentwicklung und -bereitstellung beschleunigt.

Originalquelle: aws.amazon.com