AWWA fordert verstärkte US-Cybersicherheitsunterstützung für Wasserversorger
Die American Water Works Association (AWWA) hat einen Brief an die Führung des US-Kongresses gesendet und um starke föderale Unterstützung für Wasserversorger nach jüngsten Cyberangriffen gebeten.

Washington D.C. – Die American Water Works Association (AWWA) hat in einem Schreiben an die führenden Politiker des US-Kongresses verstärkte föderale Unterstützung für die Wasserversorger des Landes gefordert. Dieser Aufruf erfolgt im Anschluss an mehrere Cyberangriffe auf Wassersysteme in den letzten Tagen.
In ihrer Mitteilung betonte die AWWA die entscheidende Rolle, die Wasserversorger bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Gesundheit und der nationalen Sicherheit spielen. Der Verband wies darauf hin, dass moderne Wassersysteme zunehmend auf digitale Technologien angewiesen sind, was sie anfällig für Cyberbedrohungen macht.
Laut AWWA haben die jüngsten Vorfälle deutlich gezeigt, dass die Cybersicherheitsmaßnahmen in den Wasserbetrieben verbessert werden müssen. Die Organisation fordert mehr Bundesmittel und technische Unterstützung zur Stärkung der Abwehrmaßnahmen. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören die Entwicklung von Industriestandards und die Bereitstellung von Ressourcen für die Betriebe.
Der Verband drängt den Kongress, Gesetze zu verabschieden, die die Cybersicherheitslage von Wasserversorgern stärken und sie vor ausländischen Angreifern schützen. Das oberste Ziel ist die Gewährleistung der kontinuierlichen Zuverlässigkeit und Sicherheit der Wasserversorgung des Landes für alle Bürger.