📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Axians: Schnelles Internet ist ein Recht, aber die Verfügbarkeit variiert

Deutschlands neues Telekommunikationsgesetz garantiert ein Recht auf schnelles Internet, doch der Glasfaserausbau stößt weiterhin auf Herausforderungen, besonders auf dem Land.

25. September 2026
Axians: Schnelles Internet ist ein Recht, aber die Verfügbarkeit variiert

Axians Deutschland betont, dass schnelles Internet für immer mehr Deutsche ein Recht darstellt, die tatsächliche Verfügbarkeit jedoch stark zwischen städtischen und ländlichen Gebieten variiert.

Das überarbeitete Telekommunikationsgesetz, das im April 2021 verabschiedet wurde, gewährt Bürgern einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet. „Schnell“ ist derzeit als eine Mindest-Downloadgeschwindigkeit von 20 bis 30 Mbit/s definiert, wobei die Bundesnetzagentur die Einhaltung überwacht. Bleiben Verbindungen langsam, können Bürger Beschwerde einlegen, was potenziell dazu führen kann, dass die Behörde den Breitbandausbau anordnet, finanziert durch Netzbetreiber und staatliche Zuschüsse.

Die Realität vor Ort zeigt jedoch weiterhin Probleme mit langsamen Internetverbindungen, insbesondere in ländlichen Regionen. Der Breitbandatlas der Bundesregierung zeigt, dass Mitte 2020 nur 16,7 Prozent der ländlichen Haushalte Zugang zu einem Gigabit-Netz hatten, verglichen mit 74,6 Prozent in städtischen Zentren. Diese Diskrepanz unterstreicht den fortgesetzten Bedarf an einem Ausbau des Glasfasernetzes.

International hinkt Deutschland beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur hinterher. Laut OECD-Daten vom Dezember 2020 waren nur 5,4 Prozent aller Breitbandanschlüsse in Deutschland Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude (FTTP), was das Land auf dem fünftletzten Platz unter 38 Mitgliedsstaaten positioniert.

Die Situation zeigt jedoch Verbesserungen. Eine Analyse des Branchenverbands BREKO zeigt, dass der Anteil der FTTP-Anschlüsse im Verhältnis zu allen deutschen Haushalten und Unternehmen bis Ende 2020 auf 17,7 Prozent gestiegen ist. Prognosen deuten auf eine erhebliche Zunahme der Glasfaseranschlüsse in den kommenden Jahren hin, was auf eine Beschleunigung des Netzausbaus hindeutet.

Originalquelle: axians.de